Ein hölzernes Schatzkästchen für die Musik
danzer
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Fakten zum Projekt
Ein Konzertsaal wie ein hölzernes Schatzkästchen: In Kronberg (Taunus) ist mit dem Casals Forum nicht nur ein Zentrum für Kammermusik entstanden, sondern auch ein architektonisches Statement. Realisiert mit Eichenholzfurnieren von Danzer, verbindet das Casals Forum Klang, Architektur und Materialität – für ein unvergessliches Kunst- und Kulturerlebnis.
Der Entwurf von Staab Architekten aus Berlin vereint Transparenz und organische Form: Die pavillonartige Gebäudestruktur beherbergt einen zentralen Konzertsaal, den Architekt Prof. Volker Staab als „hölzernes Schatzkästchen“ beschreibt: Charakteristisch sind die sanft geschwungenen, konvexen und konkaven Wandflächen mit Eichenfurnier. Sie verteilen den Schall gleichmäßig im Raum und prägen den architektonischen Ausdruck.
Holz veredelt Musikerlebnis
Für die Ausstattung der Konzertsäle wählte die Kronberg Academy Stiftung eine mit Echtholz furnierte Gipsfaserplatte von Oberflächenspezialist Knauf Design. Die Paneele des Typs „Eiche Select“ kombinieren akustische Wirkung mit Schall- sowie Brandschutz. Für die passenden Front- und Gegenzugfurniere beauftragte Knauf Design seinen langjährigen Partner Danzer.
„Mit echtem Holz zu arbeiten, bedeutet, ein Erlebnis zu gestalten“, sagt Gertraud Storz, Director Specification Sales bei Danzer. „Wir wollen Räume schaffen, die visuell begeistern und emotional ansprechen.“
Vom Furnierstreifen zum stimmigen Gesamtkonzept
Für Wände, Decken und Brüstungen lieferte Danzer maßgeschneiderte Furniere: rund 4.500 Quadratmeter Frontfurniere und 3.500 Quadratmeter Gegenzugfurniere aus europäischer Eiche. Handverlesen für die Echtholzkollektion von Knauf Design zeichnen sich die Furnieroberflächen durch eine ruhige, plankengleiche Optik aus.
„Normalerweise wird Furnier in schmalen Streifen geliefert“, sagt Mario Reiß, Projektverantwortlicher am Danzer Standort Raspenava in Tschechien. „Für das Casals Forum haben wir die Furniere zu projektspezifischen Rohformaten gefügt – und auf Maß geliefert.“
Form gestaltet Klangqualität
Für die perfekte Akustik haben die Projektbeteiligten mit Martijn Vercammen zusammengearbeitet, der auch die Berliner Staatsoper akustisch optimiert hat. Mit beweglichen Wandpaneelen, sogenannten „rotating wings“, wird die Akustik des Saals flexibel anpassbar – von der intimen Soloperformance bis zum Auftritt großer Kammerorchester. Die beidseitig mit Eichenfurnier verkleideten Paneele besitzen eine glatte und eine perforierte Seite. Je nach Ausrichtung der Flügel verändert sich der Raumklang.
Prof. Volker Staab, Gründer von Staab Architekten, sagt: „Die Zusammenarbeit mit Danzer war von einem intensiven, iterativen Austausch geprägt. Da Raumwirkung und Akustik stark von den verwendeten Holzoberflächen abhängen, ist es essenziell, dass der Partner flexibel auf gestalterische und technische Anpassungen reagiert.“
Maßarbeit für visuelle Harmonie
Eine der größten Herausforderungen war die Auswahl optisch homogener Furniere: „Inmitten der Covid-Pandemie mussten wir aus verschiedenen Produktionschargen und Stämmen wählen“, sagt Mario Reiß, Danzer Sales Manager Spliced Faces Europe: „Die Furniere optisch und farblich anzupassen, war entscheidend, um ein einheitliches Erscheinungsbild über den gesamten Raum zu schaffen.“
Gertraud Storz, Director Specification Sales bei Danzer, ergänzt: „Holz ist ein Naturprodukt. Trotzdem erwarten unsere Kunden, dass ihre Furniere dem Muster entsprechen. Dank unseres Netzwerks und unseres Know-hows konnten wir diesen Wunsch erfüllen.“
Räume, die berühren
Das Ergebnis der inspirierenden Zusammenarbeit ist ein Konzertsaal, der Musik nicht nur hör-, sondern auch spürbar macht. „Das Projekt zeigt eindrucksvoll, was Holz leisten kann“, sagt Mario Reiß. „Es geht nicht nur um Design, sondern um Atmosphäre: Wärme, Haptik, Behaglichkeit – selbst in einem großen Raum entsteht so ein intimes Musikerlebnis.“
Prof. Volker Staab ergänzt: „Die Holzoberflächen erzeugen eine warme und zugleich edle Atmosphäre. Die konvexen und konkaven Wandpaneele tragen zur optimalen Schallstreuung bei. Dadurch entsteht ein Raum, der akustisch wie visuell überzeugt.“
Zeitlos schöne Verbindung: Holz trifft Klang
Mit dem Casals Forum knüpft die Kronberg Academy Stiftung an eine lange Tradition an: die Verbindung von Holzoberflächen und klassischer Musik. Prof. Volker Staab sagt: „Holz wird seit Jahrhunderten im Instrumentenbau und in Konzertsälen eingesetzt. Die natürliche Maserung und warme Farbgebung schaffen eine behagliche Atmosphäre. Zudem reflektiert und streut Holz den Schall auf eine Weise, die den Klang warm, voll und lebendig erscheinen lässt.“
Das Projekt Casals Forum belegt einmal mehr die Materialkompetenz und partnerschaftliche Arbeitsweise Danzers. Gertraud Storz bringt es auf den Punkt: „Unser Ziel ist es, für jede Anwendung das passende Holz zu finden. Am Ende geht es darum, die Vision des Kunden gemeinsam wahr werden zu lassen.“
Mehr erfahren: https://www.danzer.com/de
Architektonisches Statement: Der Konzertsaal des Casals Forums vereint Materialität, Licht und eine organische Formensprache. Foto: © Marcus Ebener
Ruhe und Geborgenheit: Das holzverkleidete Interieur strahlt Wärme und dezenten Luxus aus. Foto: © Marcus Ebener
Skulpturale Präsenz: Das Casals Forum erhebt sich inmitten von Kronberg. Foto: © Marcus Ebener
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